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COVID-Schutzimpfung im Alice Haus verabreicht

Der Großteil der Bewohner/innen und Pflegekräfte des Alice Hauses in Mainz-Gonsenheim wurde gegen COVID-19 geimpft.

Nach Monaten im Pandemiebetrieb sieht die Oberin Kirsten Rasmussen-Radszuweit das Pflegeheim auf der hoffentlich letzten Etappe in der Pandemie. Am Montagmorgen wurden die Senioren/innen und Mitarbeiter/innen durch mobile Impfteams des DRK Landesverbandes Rheinland-Pfalz e. V. unter Mitwirkung der Hausarztpraxis Marcel Schorrlepp und Julia Butz geimpft. Nach wenigen Stunden waren die meisten der 96 Senioren/innen und das Personal versorgt. Die zweite Dosis erhielten die Senioren/innen und Mitarbeiter/innen Anfang Februar. In März und April wurden die Senioren/innen und Mitarbeiter/innen geimpft, die in der ersten Runde nicht teilnehmen konnten.


Großes Vertrauen in die Impfung


Die Ärzte des mobilen Impfteams des DRK Landesverbandes e. V. konnten gemeinsam mit der Praxis Butz und Schorrlepp in der ersten Runde bei rund 80 Prozent der Senioren/innen und des Personals die Nadel ansetzen. Kaum jemand verweigerte die Impfung gegen das Coronavirus. „Das liegt vor allem an der guten Kommunikation und Aufklärung ihrer Kollegen“, erklärt Rasmussen-Radszuweit. Das ganze Team im Alice Haus war darauf bedacht, die größtmögliche Transparenz für die Bewohner/innen und Angehörige zu schaffen. Bei der Impfung gehe es schließlich in erster Linie darum, sich selbst und das Umfeld zu schützen.


Die Oberin der Schwesternschaft lobte vor allem die Pflegedienstleitung Simone Binnefeld. „Simone hat Unglaubliches geleistet: Sie hat alle Bewohnerinnen und Bewohner befragt, hat mit den Angehörigen gesprochen und den ganzen Papierkrieg gemeistert. Damit hat sie die Impfungen erst möglich gemacht“, erklärt Rasmussen-Radszuweit. Pflegedienstleitung Simone Binnefeld ist erleichtert. Sie hat im letzten Monat zahlreiche Überstunden geleistet. Besonders stolz macht sie, dass viele Mitarbeiter/innen des Alice Hauses das Impfteam am Montag freiwillig unterstützt haben. Der Stolz gelte auch der Arbeit im gesamten letzten Jahr. Durch die Impfungen ist der erste Schritt in Richtung Normalität getan.


Binnefeld und das Team im Alice Haus warb durch genaue Aufklärung die Bewohner/innen um Vertrauen. Besonders wichtig für die Senioren: Die Ärzte Marcel Schorrlepp und Julia Butz kamen nicht nur für die Impfung ins Heim. Die Allgemeinmediziner sind für die Bewohner/innen des Alice Hauses schon lange Ansprechpartner. Das Vertrauen zu den Ärzten war da und die Bereitschaft zur Impfung dementsprechend hoch.


Oberin: Gemeinsam gegen die Pandemie


Die Oberin der Alice Schwesternschaft, Kirsten Rasmussen-Radszuweit, berichtet: „Die nächste Etappe zur Bekämpfung der Pandemie ist angebrochen. Wir haben während der Pandemie gemeinsam hart gearbeitet, damit wir keinen Covid-19-Ausbruch in unseren Pflegeheimen haben. Das nun Impfungen möglich sind, ist eine ganz große Sache.“ Auch sie habe Vertrauen in den Impfstoff. Durch die Impfungen sehe man endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Gemeinsame werde man auch die kommenden Monate in der Pandemie meistern.


Der Alltag im Alice Haus geht aber zunächst unverändert weiter. „Wir üben uns auch weiterhin in Geduld“, erklärt Rasmussen-Radszuweit. Normalität kehrt erst ein, wenn die Pandemie wirklich vorbei ist. Anfang bis Mitte Februar wird die zweite Impfung erfolgen. Die erfolgreiche erste Impfung ist aber ein Zeichen, dass die Pandemie ein Ende finden kann. Bis dahin bleibt die Belegschaft im Alice Haus vorsichtig; niemand möchte die Anstrengungen in den letzten Monaten verspielen.

 

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Bildnachweis: Alice Schwesternschaft Mainz vom Deutschen Roten Kreuz e. V.